Bob Smith And The Boo-Kou’s

31. Dezember 2008

Hallo,

zum Jahreswechsel ein besonderes Schmankerl: Bob Smith And The Boo-Kou’s ist eine von zwei Bands, die auf dem Label Boo-Kou veröffentlicht haben (die andere heißt Final Seconds). Wobei bei Bob Smith wohl eher von einem Solokünstler ausgegangen werden kann, der mit einer Studioband aufgenommen hat. Vielleicht gehörte das Label Bob sogar? Ich weiß es nicht. Im Internet zu suchen hat keinen Sinn, denn Bob Smith ist vermutlich einer der blödesten Namen für eine Google-Suche, die es gibt. Was soll’s, „What Do It Mean“ ist auch ohne große Erklärung eine echte Funk-Rakete.

Guten Rutsch!

Wede

bob_smithBob Smith And The Boo-Kou’s – What Do It Mean


Chuck Edwards – Downtown Soulville

27. Dezember 2008

Chuck Edwards heißt eigentlich Charles Edward Edwins und wurde 1927 in Pittsburgh geboren († 2000). Seine ersten Aufnahmen als Bandleader machte er 1953 als Charles Edwins and his Orchestra. Danach führte er sein „Karriere“ als Chuck Edwards fort, konnte aber außer ein paar Achtungserfolgen in den Charts nicht wirklich punkten.

1967 stieg er mit „Downtown Soulville“ in den Ring, das er auf seinem eigenem Label Punch herausbrachte. Seltsamerweise war der Hammer-Song in den USA kein Volltreffer, hinterließ aber bleibenden Eindruck in Großbritannien, wo er 1968 auf Soul City veröffentlicht wurde. Trotzdem ist einer der besten Funk-Nummern aller Zeiten dem breiten Publikum nie richtig bekannt geworden.

Mit seiner Familie machte Chuck dann noch als Edwards Generation weiter, schaffte aber nie den verdienten Durchbruch.

Wede
chuckChuck Edwards – Downtown Soulville


Tour de Funk

26. Dezember 2008

Zum letzten Mal in diesem Jahr findet die Tour de Funk im Privatclub statt.

Steven Inch: “Das Weihnachtsfest ist vorbei und die Gans liegt noch schwer im Magen, das nächste Fest steht schon wieder bevor – was kann es da Besseres geben, als bei der Tour de Funk die Kalorien abzustrampeln und ausgelassen zu den besten Rare Funk & Soul 45´s der Stadt abzutanzen?
Wem es dann doch einmal nach etwas Entspannung verlangt, dem wird mit süssem Soul oder Quality Hip Hop zur rechten Zeit geholfen. Die Tour de Funk, Kreuzbergs am längsten bestehende Funk & Soul Nacht!”

DJs:

Steven Inch (Soulkombinat)
Steinbild (Soulkombinat)

tourdefunk081227_kl


James Brown (5. Mai 1933 – 25. Dezember 2006)

25. Dezember 2008

Zur Erinnerung an den „Godfather Of Soul“ präsentiere ich mal ein Stück von ihm, das aus einer Zeit stammt, als es mit JB wegen der Discowelle bergab ging, er aber immer noch großartige Musik gemacht hat: „If You Don’t Give A Dogone About It“.

Wede

jbJames Brown – If You Don’t Give A Dagone About It


The Emperors

23. Dezember 2008

James Jackson, Donald Brantley, Bobby Fulton, Edgar Moore and David Peterson bildeten in den frühen 60ern die Emperors. Mit „Karate“ landeten sie einen Hit, der auch heute noch einigermaßen bekannt ist. Ich stelle Euch hier die Coverversion von Don Gardeners „My Baby Likes To Boogaloo“ vor, die vielleicht sogar noch besser als das Original ist. Die geilere B-Seite bietet die Emperors-Scheibe auf jeden Fall: „You Got Me Where You Want Me“.

Wede

emperors_1The Emperors – My Baby Likes To Boogaloo

emperors_2The Emperors – You Got Me Where You Want Me


Eddie ‚G‘ Giles

19. Dezember 2008

Mit dem wilden Funk-Screamer von Eddie ‚G‘ Giles starte ich eine kleine Serie von 45ern, die ich einfach mal Garage-Funk nennen möchte. Bei Funky 16 Corners habe ich eine Umschreibung gefunden, die es auch ziemlich gut trifft: Einige Songs klingen so, als würde ein Soulsänger Frontman einer Punkband sein.
Eddie ‚G‘ Giles bekannteste Scheibe dürfte „Losing Boy“ sein. Bei „Soul Feeling“ lässt er aber so richtig die Sau raus – oder besser gesagt den Drummer: „Everybody’s talking about ‚give the drummer som’/ My drummer’s got so much soul, he just takes what he wants“.

Wede

eddieEddie G Giles – Soul Feeling (Part Two)


FUNK-Salon

18. Dezember 2008

Am Samstag, den 20. Dezember gibt’s exzellenten Sound von der Soulkombinat-Crew im Grünen Salon zu hören. Obwohl die Jungs vor Vinyl-Kraft nur so strotzen, bleiben sie ganz bescheiden:

Wir sind nun auf den Samstag gewechselt, um im Grünen Salon der Volksbühne unseren FUNK-Salon zu feiern. Wir fühlen uns sehr wohl dort – guter Sound, schöner Raum – nicht nur Musikspezialisten wird es gefallen. Denn das erwartet euch neben dem schönen Ambiente: Hits und rare Singles vom Soulkombinat, diesmal Johnny Hitman und Steven Inch. Immer eine gute Party.

(deep funk / heavy soul)

Djs:
Johnny Hitman
Steven Inch

ab 23 Uhr, Grüner Salon, Volksbühne rechts, Rosa Luxemburg Platz

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Kent Meade & The Remington Sunshine

14. Dezember 2008

Was ist ein Double Sider? Nun, so nennt man eine 7″, bei der auf beiden Seiten die Post abgeht. Auf die Scheibe von Kent Meade & The Remington Sunshine trifft das 100-prozentig zu. Welche Seite ist besser? Beim Googlen habe ich festgestellt, dass die meisten DJs die B-Seite (The Bad One) bevorzugen. Mir gefällt derzeit aber die A-Seite (Funky To Me) einen Tick besser. Oder doch die Rückseite? Entscheidet selbst.

Viel Spaß damit.

Wede

kent_01Kent Meade And The Remington Sunshine – Funky To Me

kent_02Kent Meade And The Remington Sunshine – The Bad One


Billy Best And The Ditalians – Baby That Takes The Cake

8. Dezember 2008

Über Billy Best And The Ditalians gibt’s im Netz nur sehr wenig zu lesen. Es gibt ein paar Blog-Einträge mit ziemlich euphorischen Kommentaren, die absolut berechtigt sind. Und ich weiß, dass Steven Inch ein Exemplar besitzt – was auch einiges über die Qualität der Platte aussagt.

Der Sound ist jedenfalls so wunderbar dreckig und ungeschliffen, dass er wie die Faust aufs Auge zur RAW SOUL GARAGE passt. Vorsicht, Suchtgefahr!

Wede

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Billy Best And The Ditalians – Baby That Takes The Cake


The Horace Family – God Will Dry My Weeping Eyes

3. Dezember 2008

Nachdem ich mit Prince Buster so richtig schön über den Weihnachtskitsch abkotzen konnte, hier mal ein Beispiel, wie funky Kirchenmusik sein kann. Die Horace Family hat wirklich einen göttlichen Sound. Und weil’s so schön ist, hänge ich die B-Seite auch noch an: „Low Is The Way“.
Wede

horace
The Horace Family – God Will Dry My Weeping Eyes
The Horace Family – Low Is The Way


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