Barbara Mason – Ain’t Got Nobody

28. Februar 2010

Barbara Mason hatte 1965 ihren größten Erfolg mit „Yes, I’m Ready„, das Platz 2 der R&B-Charts erreichte. Für Joe Tarsia, Chef der legendären Sigma-Studios, hat mit dem Song der Philly-Sound begonnen.

Auch „Oh How It Hurts“ kletterte in den Charts ziemlich weit nach oben, was auch absolut berechtigt ist. Auf der gleichnamigen LP ist seltsamerweise die B-Seite „Ain’t Got Nobody“ nicht zu finden und der Song hat es – so weit ich weiß – auch später auf kein Album geschafft. Ziemlich unverständlich, denn das Stück ist grandios.

Barbara Mason war und ist nicht nur eine wundervolle Sängerin, sondern komponiert ihre Songs auch selbst. Und das tut sie auf eine ganz besondere Art und Weise, die ihre Lieder von der doch oft zu einfach gestrickten Philly-Masse abhebt. Ich finde jedenfalls, dass in ihre Melodien immer ein paar kleine Überraschungen eingebaut sind. Deshalb kann ich sie mir auch immer wieder anhören. Ein paar weitere Kostproben findet Ihr auf Barbaras MySpace-Seite.

Wede

Barbara Mason – Ain’t Got Nobody

Barbara Mason – Oh, How It Hurts

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Gloria Scott – Just As Long As We’re Together

23. Februar 2010

Weil ich diese Woche überhaupt keine Zeit habe, lange nach Künstler-Infos zu suchen, stelle ich heute mal eine Platte einer Künstlerin vor, für die es eine eigene Webseite mit jeder Menge Infos gibt. Die sind aber auch nötig, denn Gloria Scott werden vermutlich nicht viele von Euch kennen. Obwohl sie der große Barry White unter seine Fittiche genommen hatte, veröffentlichte sie nur eine LP, bevor sie wieder in der Versenkung verschwand. Wie sich alles zugetragen hat, steht ausführlich in der Gloria Scott Story.

„Just As Long As We’re Together/There Will Never Be Another“ hat es nicht auf ihr Album „What Am I Gonna Do“ geschafft, obwohl „Just As Long As We’re Together“ vermutlich ihr schönster Song ist. Die B-Seite ist lediglich die Instrumental-Version, die einen eigenen Titel erhalten hat. Wie oben bereits erwähnt, könnt Ihr die Single mit ein wenig Glück sehr günstig kaufen – es lohnt sich.

Wede

Gloria Scott – Just As Long As We’re Together


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The Intros – Stop Look And Listen

14. Februar 2010

„Stop Look And Listen“ ist ein wunderschönes Stück Philly-Soul, das mich einige Geduld gekostet hat, bis ich eine meinem Geldbeutel entsprechende Kopie schießen konnte. Gott sei dank spielt sie viel besser als das Label (Es lebe Mr. Label Damage!) erwarten lässt. Infos über die Band habe ich nicht finden können. Ich weiß nicht einmal, wem die wunderschönen Stimmen gehören. Also, wer etwas weiß: Kommentare sind erwünscht.

Wede

The Intros – Stop Look And Listen

The Intros – Crystal

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Ted Taylor – Somebody’s Always Trying

8. Februar 2010

Ted Taylor (1934 – 87) hat viele Platten aufgenommen. Zu Beginn seiner Karriere war der Mann aus Oklahoma Mitglied mehrerer Gospel-Gruppen. Eine von ihnen waren die Santa Monica Soul Seekers, die sich später als The Cadets und The Jacks weltlicheren Klängen widmeten. Ihre größten Hits waren „Why Don’t You Write Me“ und „Stranded In The Jungle“.

1957 startete Ted seine Solo-Karriere, die erst durch seinen tödlichen Autounfall 1987 beendet wurde. Nach vielen Label-Wechseln landete er 1962 schließlich bei Okeh, wo er seine besten Platten aufnahm. Zu finden sind sie auf der Compilation „The Ever Wonderful Ted Taylor: Okeh Uptown Soul 1962-1966“.

1964 erschien „Somebody’s Always Trying/Top Of The World“. Für mich nicht nur Taylors beste Scheibe, sondern auch eine der geilsten R&B-45er, die jemals veröffentlicht wurden.

Wede

Ted Taylor – Somebody’s Always Trying

Ted Taylor – Top Of The World

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