Skip Mahoney and The Casuals – Town Called Now-Where

Die 45er, die derzeit fast täglich auf meinem Plattenteller landet, ist Town Called No-Where/Seems Like von Skip Mahoney and The Casuals. Die Gründungsgeschichte der Gruppe ist hollywoodreif: Anno 1965 saß in Northwest DC der damals 15-jährige Skip nach einer Party unter einer Straßenlaterne. Aus einem vorbeifahrenden Auto hörte er Billy Stewarts Schmusesong „I Do Love You“. Spontan fing er an, das Stück zu singen. Zufällig hingen dort ein paar Jungs herum, die zufällig in der Lage waren, den Backgroundgesang zu übernehmen. Die Casuals waren geboren.

1973 brachte die Band, die sich aus rechtlichen Gründen inzwischen Skip Mahoney and The Casuals nannte, mit Your Funny Moods/I Need Your Love ihre erste Platte auf DC International heraus.  Die Flip und auch das folgende Album wurden ein lokaler Hit. Und auch wenn sie 1976 mit „Bless My Soul“ einen Top-40-Song in den R&B-Charts hatten, blieben sie mehr oder weniger Local Heroes in und um Washington/Baltimore.

1979 ging die Band auseinander, formierte sich 1994 aber neu und ist bis heute aktiv. Ihr Ding war immer perfekten und wunderschönen Sweet Soul zu machen. Deshalb ist „Town Called No-Where“ auch die B-Seite der vorgestellten 7″ – aber was für eine! Die Platte ist mal wieder ein großartiges Beispiel dafür, wie kleine Meisterwerke damals in der unglaublichen Masse von (guten) Platten untergegangen sind.

Wede

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Skip Mahoney and The Casuals – Town Called No-Where
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Skip Mahoney and The Casuals – Seems Like

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