Soulkombinat vs Soul Clap@St. Georg

10. November 2009

20091113stgeorg_kl

Wenn das kein Glück bringt: Meine Freunde vom Soulkombinat haben am Freitag, den 13. ihre erste Veranstaltung im neuen Club St. Georg in Kreuzberg. Mit von der Partie ist Soul Clap.

Auf dem zweiten Floor laden Ricarda und Steinbild zu einer Geburtstagsparty.

Steinbild schreibt:

„Zuerst wird meine alte Freundin Elissa Hiersemann ihre CDs spielen, ab ca. 1 Uhr wird Dj Tiny die Turntables übernehmen und gute Housetunes spielen. Deep, funky. Und vielleicht kommt es zu einem weiteren Gig zwischen Tiny und dem Saxophonisten Thomas Kreimer, die ja das erste Mal im Rosi’s auf Funk is Dirty zusammen gespielt haben und alle so begeistert hat. Das wäre sensationell!!

Auf dem ersten Floor wird es Funk- und Soulsound@its best geben: Mitch Alive und Johnny Hitman werden einheizen.“

Lineup:
1. Floor (Hot Funk, Soul)
Johnny Hitman (Soulkombinat), Mitch Alive (Soul Clap)
2. Floor (Steinbilds Geburtstagsfloor, housy)
Tiny (Dj-Legende, Dresden), Elissa Hiersemann (Radio 1)

angekündigt: Thomas Kreimer (Saxophon)

13.11.2009, 23 Uhr, St. Georg, Ritterstraße 26, auf dem Aqua-Butzke-Gelände


Mama Soul – DIE Soulparty in Berlin-Mitte

30. Oktober 2009

Hallo,

am Samstag legen die Muttersöhnchen Karel Duba und Wede bei MAMA SOUL im Mama Berlin feinste Soul-, Funk-, R&B- und Ska-Scheiben auf die Plattenteller. Losgeht’s um 22 Uhr.

Davor spielen ab 19:30 Uhr Barry Black And The White Temptations.

Kommen! Sonst gibt’s Saures!

Wede

Mama_Soul_Oktober_Web


Dee Dee Warwick – You’re No Good

25. Oktober 2009

Nachdem ich hier bereits Trudy Johnsons unbekannte, aber großartige Coverversion von Clint Ballard Jr.s „You’re No Good“ vorgestellt habe, möchte ich diesmal das Original des Songs präsentieren. Das hat nicht Betty Everett gesungen, wie viele glauben, sondern Dee Dee Warwick (25.9.1945 – 18.10.2008).  Sie nahm den Song 1963 ein paar Monate früher für Jubilee auf. Und auch wenn Everett und später Linda Ronstadt (Nr. 1/Würg) wesentlich erfolgreicher waren, ist Dee Dees Original unschlagbar. Da ist viel mehr Feuer drin, man kann die Wut auf den miesen Typen, auf den sie sich eingelassen hat, richtig hören. Die „Ahas“ der interessierten Mädchenrunde geben dem Song zusätzlich Drive. Und auch die Gitarre und die restliche Instrumentierung sind einfach knackiger. Kein Wunder, produziert wurde „You’re No Good“ von den genialen Jerry Leiber und Mike Stoller.

Dee Dee ist ein weiteres Mitglied der Warwick-Houston-Familie, die so viele himmlische Frauenstimmen hervorgebracht hat, dass man nur staunen kann. Dee Dee ist die jüngere Schwester von Dionne Warwick, mit der sie auch Ende der 50er im Gospel-Trio Gospelaires ihre Karriere begann. Die dritte im Bunde war ihre Tante Cissy Houston, die die Mutter von Whitney Houston.

Auch wenn Dee Dee nicht die Berühmteste ihrer Familie wurde, legte sie eine ganz passable Karriere als Solistin hin und hatte noch einige Hits in den Top 100. Einer davon ist „I’m Gonna Make You Love Me“, der aber ebenfalls als Cover von Diana Ross & the Supremes with The Temptations erfolgreicher war. Ihrer Schwester Dionne neidete sie übrigens nie den Erfolg. Im Gegenteil: Sie arbeitete bis zu ihrem Tod als Background-Sängerin für sie.

Leider ist Whitney Houston nicht die erste in der Familie, die ein heftiges Drogenproblem hat. Auch Dee Dee war abhängig und ruinierte ihre Gesundheit, weshalb sie nur 63 Jahre alt wurde.

Wede

Dee_01Dee Dee Warwick – You’re No Good

Dee_02Dee Dee Warwick – Don’t Call Me Any More


Soul Central im Oktober

8. Oktober 2009

Am 9. Oktober geht wieder SOUL CENTRAL im Lovelite über die Bühne. Karel Duba und Sir Wede legen rare Soul-, Funk, R&B-, und Ska-Scheiben auf. Der zweite Floor wird diesmal nicht bespielt, denn er wird für uns in eine schnuckelige Lounge verwandelt, wo Ihr rauchen, schlürfen (Caipis) und flirten könnt.

Soul_Central_Oktober_Web


Brothers Of Soul – Come On Back

4. Oktober 2009

Brothers Of Soul war eine Gruppe aus Detroit, die aus Fred Bridges, Richard Knight und Robert Eaton bestand. Ihr Markenzeichen war der ausgesprochen schöne Gesang. Knight, der eine helle und klare Stimme hatte, teilte sich die Vocals mit Bridges, der ihn mit seiner rauhen Stimme perfekt ergänzte.

Das Trio begann seine – bescheidene – Karriere 1967 damit, für den Produzenten Ric Williams Songs zu schreiben. Williams hatte u.a. Ruby Andrews unter seinen Fittichen. Die Drei schrieben einige Hits für Ruby und spielten die Songs offenbar auch mit ihr ein. Die Brothers traten zu der Zeit noch als „The Creations“ in Aktion.

Bis 1971 nahmen die Brothers Of Soul einige Singles auf, wobei „I Guess That Don’t Make Me A Loser“ mit Platz 32 in den R&B-Charts ihr größter „Hit“ war. 1971 gaben sie wegen Erfolglosigkeit auf. Aber sie arbeiteten weiter zusammen und waren noch lange Zeit eine begehrte Vocal-Gruppe, die auf vielen Aufnahmen für das Holland-Dozier-Holland-Label Invictus/Hot Wax zu hören ist. 1995 kam auf Collectable eine CD mit den Songs der Brothers heraus: I Guess That Don’t Make Me a Loser.

„Come On Back/The Love I Found In You“ kam auf  Boo heraus, eins der beiden Label – das andere war Zodiac – von Ric Williams.

Brothers_01Brothers Of Soul – Come On Back

Brothers_02Brothers Of Soul – The Love I Found In You


Sir Wede@Roberta Bar

1. Oktober 2009

Am Freitag, den 2. Oktober lege ich in der Roberta Bar Platten auf, die man von mir kennt, aber auch Sachen, die ich sonst nie spielen kann. Ich freu mich schon drauf – zumal ich die Roberta auch ohne Plattenvertrag gerne besuche.

Wede

Roberta_Web


Kitty Montgomery – Hey Boy

28. September 2009

Da ich überhaupt keine Zeit habe, weil ich noch das Plakat für das nächste SOUL CENTRAL am 9. Oktober machen muss, stelle ich Euch heute ohne viel Geschreibe eine Platte vor. „Hey Boy“ von Kitty Montgomery ist ein großartiges Stück Funk, das völlig unterbewertet ist. Mit etwas Glück könnt Ihr sie bei Ebay für 20 Dollar oder weniger schießen. Man sieht/hört also mal wieder: Der Preis sagt nicht viel über die Qualität einer Scheibe aus. Viel Spaß damit.

Wede

Kitty_01Kitty Montgomery – Hey Boy

Kitty_02Kitty Montgomery – Bring Love


Mama Soul@Mama Berlin

23. September 2009

Am 26.09. gehen Karel Duba und ich wieder in den schnuckligen Keller-Club Mama Berlin. Auch diesmal gibt’s bei MAMA SOUL wieder feinste 45er mit rarem Soul, Funk, R&B und Ska zu hören.

Ich hoffe, wir sehen uns.

Wede

Mama_Soul_September_Front_Web


Wir Sind Soul Berlin – End Of The Summer

16. September 2009

Hallo,

der September beschert uns nochmal ein schönes Wochenende, geradezu perfekt für die letzte Ausgabe in diesem Jahr von „Wir sind Soul“. Neben den üblichen Verdächtigen haben wir dieses Mal ein paar neue Gesichter. Zum einen die „Tough Guys“, die regelmäßig das Lucia bespielen und einige fette 45’s mitbringen werden. Von Deep Funk, über 60’s RnB, bis hin zu Latin Soul haben sie alles im Gepäck, ein echter Geheimtip. Zum anderen Gesa Simons, die in München sieben Jahre Resident-Djane im Atomic Cafe war und zudem im engen Umfeld von Florian Kellers „Into Something“-Parties gearbeitet hat. Als Co-Moderatorin der Timetunnel Show hat sie zudem auch Radioerfahrung. 2008 hat es sie nach Berlin gezogen und jetzt macht sie hier die Clubs unsicher. Rock’n'Roll!!!

Steven Inch [Soulkombinat]
Johnny Hitman [Soulkombinat]
Sabrina Golian [Soulkombinat]
Sir Wede [Soul Garage]
Tough Guys [Funkschnüffler]
Gesa Simons [Ex Timetunnel]

Bei Facebook reinschauen. Fotos bei Flickr. Ein Livemitschnitt von einer vergangenen Veranstaltung.

22:00 Uhr Clubnacht, 5 Euro, Kiki Blofeld, Köpenicker Str. links von Nr. 48/49 gerade durch, U 8 Heinrich Heine Str., S Ostbhf., Spreekm 19 linkes Ufer

Hoffe, wir sehen uns!

wss_1809_Web


ACE Spectrum – Don’t Send Nobody Else

14. September 2009

ACE Spectrum haben von 1974 bis 76 immerhin drei Alben herausgebracht. Der einzige Hit von Henry „Red“ Zant, Aubrey „Troy“ Johnson, Elliot Isaac, and Rudy Gay war „Don’t Send Me Nobody Else“ von ihrer Debüt-LP „Inner Spectrum“. Der Gute-Laune-Song erreichte Platz 20 der R&B-Charts.

ACEACE Spectrum – Don’t Send Nobody Else